Die junge und mittlere Generation auf Schloss Craheim Spendenaufruf
„Lasst uns ans andere Ufer fahren!“ Und sie stiegen zu ihm ins Boot und fuhren los. Markus 4, 35+36
Es ist erstaunlich, wie Veränderung mit der Zeit sichtbar wird. Jeder hat zwar so seine Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen mag. Wie sie dann aber aussieht, erlebt man erst, wenn man zu neuen Ufern aufbricht.

 

Vor mehr als fünf Jahren machte die Lebensgemeinschaft es sich zum Gebetsanliegen, Gott um eine junge Generation in Craheim zu bitten. Und Gott hörte: junge Menschen kamen und uns wurden die Finanzen dazu geschenkt.
Jung und Alt beteten dann für eine mittlere Generation, die auf Gottes Ruf nach Craheim reagieren würde. Und Gott hörte! Etwas Neues bricht auf und wir sind ein Teil dessen. Ja, wir wollen bewusst in der Einheit leben, die Christus gestiftet hat. Wir wollen die Generationen miteinander verbinden und mit dem Heiligen Geist gemeinsam voran gehen.
Sie haben uns in den vergangenen Jahren durch Ihre Spende für die Junge Generation ganz praktisch unterstützt. Durch Ihr Geben und Gebet tragen Sie das Anliegen vor Gott mit. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen Danke sagen.

 

Blicken Sie mit uns zum Horizont!
Die Zeiten, in denen wir leben, sind geprägt von Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Lebensmüdigkeit. Gleichzeitig aber wächst der Hunger nach Gott und erlebbarer Gemeinschaft.
In Craheim ermutigen und befähigen wir Menschen, durch die Kraft von Jesus Christus in ihrem Alltag einen Unterschied zu machen. Menschen, die Jesus kennen, ihn lieben und ihm leidenschaftlich folgen! – das ist unser Anliegen. Wir glauben, dass die Begegnung mit dem lebendigen Gott eine starke Auswirkung auf den Alltag jedes einzelnen Besuchers hat…
Als Junge Generation sehen wir unseren Teil darin, beispielhaft durch unser Leben und Arbeiten an diesem Ort, Menschen für ein waschechtes Leben mit Jesus zu begeistern. Neue Seminare, Freizeiten, Zeiten der Lehre und des Lobpreises, ein Raum des Gebets, Anbetung vor dem König aller Könige … – wir erleben einen neuen Aufbruch. Die Segel sind gesetzt. Und Jesus sitzt im Boot. „Lasst uns ans andere Ufer fahren!“
Wir suchen Personen, die unser Anliegen teilen. Und nun kommen Sie wieder ins Spiel: Nutzen Sie die Möglichkeit, uns monatlich mit einer Spende zu unterstützen.
Mit dem Verwendungszweck „Junge Generation Craheim“ sorgen Sie für beständigen Wind in unseren Segeln. Nehmen Sie mit uns Fahrt auf.

 

Maranatha! Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch! Unsere Liebe sei mit euch allen in
Christus Jesus! Amen. (1. Korinther 16, 23+24)
Nela, Stefan, Rike, Marie-Luise, Karl-Heinz, Rebekka und Ruben
Dankeskarte oldschool

Wir sagen „Danke“ für alle finanzielle und praktische Unterstützung, die wir im Jahr 2016 von Ihnen erhalten haben. „Danke“ für Ihr Gebet und Ihre Freundschaft.
Wir erhielten insgesamt rund 233.000€, die für unseren Haushalt bestimmt waren. Dazu über 8.000€ an Sachspenden und knapp 30.000€ für Projekte (z.B. für den Umbau von Nasszellen, Seminarstühle, das Gebetshaus, Spielplatz…).

Insgesamt entschieden sich 222 Spender, Craheim erstmals finanziell zu unterstützen. Im Vorjahr waren es 199 Personen.

Für unser Baumeister-Projekt haben sich 15 Spender entschieden und sind dem Förderverein für Craheim beigetreten. Somit haben wir in den letzten drei Jahren 39 neue Mitglieder gewinnen können, die uns regelmäßig unterstützen. Wenn sich noch 12 Personen bis zum Freundestreffen im Herbst 2017 entscheiden, ist das Baumeister-Projekt damit abgeschlossen.

Vielen herzlichen Dank dafür!

Stefan Frank

Buch Kloser auf Evangelisch im ökumenischen Schriftendienst bestellen

„In der christlichen Geschichte haben sich zahlreiche Formen von Gemeinschaften herausgebildet. Christsein bedeutet ‚Leben in Gemeinschaft, mit Gott und den Menschen‘. Es ist erfreulich und erfrischend, aus dem vorliegenden Buch zu erfahren, wie der Geist Gottes auch die evangelische Kirche mit solchen Gemeinschaften bereichert hat. Dieses Buch ist nicht nur informativ, sondern gleichzeitg ein Zeugnis, wie heute etwa 50 solche Gemeinschaften Christsein verwirklichen und den Herrn in ihrer Mitte erfahren. Sie sind Brennpunkte christlichen Lebens und bauen ökumenische Brücken.“
(Abtprimus Notker Wolf OSB)

 

Annegret Bossemeyer durfte stellvertretend für unsere Gemeinschaft an dem Buch mitwirken. Ihren Beitrag wollen wir Ihnen nicht vorenthalten, daher ist er an dieser Stelle veröffentlicht. Annegret beschreibt in ihrem Artikel einen Teil unseres gemeinschaftlichen Lebens und Ihre persönliche Situation in der Gemeinschaft. Prädikat: wertvoll!

Interessieren Sie sich für christliche Gemeinschaften? Möchten Sie selbst in einer solchen Gemeinschaft mitleben? Was sind die Unterschiede und Schwerpunkte der einzelnen Gemeinschaften?
Das Buch „Kloster auf Evangelisch“ berichtet aus verschiedenen Blickwickeln zu dem Thema und ist bei uns in Craheim für 12,80 € + Porto erhältlich.
Bestellungen an anmeldung@craheim.de

Was 2016 in Craheim geschehen ist, Zahlen und Fakten

Unser Lauf des Glaubens hier auf Erden ist ein Marathon. Wer meint, wir legen einen schnellen Sprint hin und kommen nach kurzer Zeit ins Ziel, wird schnell eines besseren belehrt. Deshalb sagt Paulus „lasst uns mit AUSDAUER in dem Wettkampf laufen“ (Hebräer 12, 1-2). Über die lange Distanz zeigt sich, ob wir das Ziel im Herzen haben oder nur kurzzeitig einer Laune folgen, die dann von einer anderen abgelöst wird.
Aber am Ende wartet der Siegespreis. Jesus benutzt diese Worte in der Offenbarung häufiger: „Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten…“ Wir laufen auf ein wunderbares Ziel zu – die Herrlichkeit Gottes – aber davor kommt der Marathon.

Im Alltag kann uns dieses Bewusstsein manchmal verloren gehen. Wir gehen unserer Arbeit nach, verbringen Zeiten mit Gott, füllen uns mit der Wahrheit Seines Wortes, haben Zeiten in Gemeinschaft mit anderen, und und und… Im Prozess der „Sinn-Erneuerung“ durch den Heiligen Geist kann es auch ganz schön anstrengend werden.
Und es taucht die Frage auf: Wozu tue ich all dies?
Meine Antwort: Weil es meinen Bewegungsablauf trainiert für das Rennen, in dem ich stehe.
„Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem HERRN…“ (Kolosser 3, 23) Schon allein bei diesem Rat wäre doch ein wenig Ausdauer unsererseits angebracht. Der Weg des Marathons mit Jesus ist das beständige Lernen, eine Jesus-Kultur in mir zu entwickeln.
Kann ich die Herausforderungen meines Lebens als Training eines liebenden himmlischen Vaters sehen, der mir hilft zu wachsen? Er ist ein guter Trainer und weiß, welche Strecken Er uns zum Aufbau unserer Glaubensmuskulatur zumuten muss, damit wir den Lauf vollenden. Aber: weißt Du, wer der Papa ist?
Andererseits muss ich mich aber auch fragen:
Was tue ich eigentlich, was meinem Rennen gar nicht hilft?
Laufe ich noch oder habe ich es mir an der Wasserstation am Rand gemütlich gemacht? Die ist ja eigentlich dafür da, dass ich Erfrischung für den Weg bekomme.

Was willst Du?Diese Frage stellte Gott mir im letzten Jahr immer wieder, um mich auf manche „Wasserstationen“ hinzuweisen, an denen ich es mir gemütlich gemacht hatte. Jeder von uns sollte sich diese Frage stellen, denn in ihr steckt großes Veränderungs-Potential für ein zielgerichtetes Leben. Wer ein Ziel hat, der läuft. Er wird seine Bewegungen so abstimmen, dass er das Ziel erreicht!

Vor einigen Monaten nahm ich an einem dieser Fitness-Parcours teil, der sich über 7km durch den Münchener Olympiapark erstreckte. Zugegeben kein Marathon, aber er hatte es in sich: man musste über meterhohe Wände springen, sich durch Schlamm und unter Stacheldraht durchkämpfen, Gewichte ziehen, schieben und schleppen, Netze hochklettern und mehrmals den eisigkalten Olympiasee durchqueren…
Nach ungefähr 4 km bekam ich einen starken Schmerz im rechten Knie, als würde jemand einen Stock in mein Bein stoßen. Zu Beginn des Rennens sah ich einige Läufer, die vor mir gestartet waren und dann kurz vor dem Ziel aufgaben, weil sie Schmerzen hatten. Das fand ich logisch. „Ich würde es auch so machen, wenn ich Schmerzen hatte. Das ist nur vernünftig,“ sagte ich da noch.
Aber nun? Ich wollte nicht aufgeben. Ich wollte das Ziel erreichen, trotz der Schmerzen im Knie. Ich wollte diesen Weg nicht umsonst gelaufen sein. Das wollte ich!
Das Ziel vor meinem inneren Auge zu haben und die Anfeuerung durch Freunde am Seitenrand, motivierten mich so stark, dass ich tatsächlich alle Hürden nahm, die Ziellinie überquerte, die Medaille entgegennahm und mit meinen Kumpels diesen Erfolg feiern konnte.

 

Es gibt solche Momente in unserem Leben, wo wir niedergeschlagen sind und uns fragen, ob wir vielleicht aufgeben sollten… Vielleicht wäre es doch schöner, an der Wasserstation zu sitzen.
Aber wie umwerfend gut wird das Ergebnis wohl sein, wenn wir über die Ziellinie laufen?!
Ich sage Dir was: „Gott sucht dich und wird dir ausreichend Gnade und Kraft geben, den Lauf zu vollenden.“
Es ist ein Üben in Ausdauer und Treue, eine tiefe Beziehungspflege, in der wir uns bewusst werden, wer und wie der Papa ist! Behalte den Fokus – setze einen Fuß vor den anderen und denke an die Freude, die vor Dir liegt! Lass Ihn auf keinen Fall los. Koste es, was es wolle! Laufe im Glauben, nicht im Schauen.“
Wir brauchen Jesus. Ohne Ihn haben wir nicht nur verloren, wir sind wir verloren.