Innenansicht des Gebetsraumes mit Sitzbänken

Wie gestalte ich eine Gebetszeit praktisch?

Einer unserer Craheim-Werte ist „Gebet wird Anbetung“ – die persönliche und liebevolle Beziehung mit Gott führt uns zur Anbetung Seiner Größe und Herrlichkeit. Als Tipp für Zuhause beschreiben wir zwei Arten, wie eine Gebetszeit allein oder in der Gruppe aussehen kann.

 

WWW – Worship With the Word

„Und als er in die Saiten griff, kam die Hand des Herrn über Elisa.“ (2. Könige 3, 15) Die Bibel zeigt uns an einigen Stellen, dass Musik eine besondere Weise ist, Gottes Gegenwart wahrzunehmen. Bei WWW vertone ich Bibelstellen mit Musik, d.h. ich wiederhole auf dem Piano einige Akkorde und singe den vor mir liegenden Text – die moderne Art des Psalmen-Singens, könnte man sagen. Wir Menschen denken bildhaft. Deshalb sollten wir uns mit guten und wahren Bildern füllen. Während ich singe, entfaltet sich der Text vor meinem inneren Auge. Dann beschreibe ich, was ich sehe. Wenn Jesus in der Offenbarung als „der auf dem Thron sitzt“ bezeichnet wird, beschreibe ich dieses Bild auch mit meinen eigenen Worten. Diese Art der Anbetung öffnet meinen Blick für die Fülle und den Reichtum des Wortes Gottes und bringt mir die Realität Seines Reiches nahe, sodass sich die Bilder, Melodien und Sein Wort in mir vertiefen. Ich singe dem Herrn ein neues Lied (Psalm 96) und lasse dabei meinen Geist und mein Denken mit Bildern aus dem Wort Gottes erneuern. (Epheser 4, 23)

Euer Ruben Sill

 

Wahrheiten Gottes bekennen

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, wie gut es ist, die Aussagen der Bibel zur Person Gottes zu bekennen. Anstelle eines bittenden Gebets sprechen wir aus, wie und wer Gott ist: z.B. „Du bist der Schöpfer des Universums und bist der Herr über alle Herren. Dir entgeht nichts und du bist der, der alles in seinen Händen hält.“ Diese Art zu beten war für viele von uns erst mal ungewohnt. Wir haben aber gemerkt, dass wir nach einer solchen Gebetszeit mit einer anderen Blickrichtung in den weiteren Tag gehen: Wir machen uns in allen Umständen des Alltags bewusst, wer und wie Gott ist – groß, mächtig und gut! Und das stärkt unseren Glauben. Unsere Probleme werden klein vor der Größe des lebendigen und wirkenden Gottes, unseres Vaters. …außerdem wird uns so ganz schnell bewusst, in welch wunderbarer Beziehung wir doch mit Gott leben können.

Eure Rebekka Dorn

 

Tipp: Weitere Arten unserer Gebetszeiten, praktische Hilfen und Material finden Sie auf der Seite unseres Gebetsraums.