Stellenausschreibung Begegnungsstätte Schloss Craheim für Hausteam Leitung

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Verstärkung für unser Service- und Spülteam in Vollzeit (39 Stunden) oder Teilzeit (25/30 Stunden)

Wir bieten Ihnen mit der Leitung unseres Hausteams die Verantwortung über ein kleines Team und die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern und jungen Menschen an. Sie kümmern sich um die Dienstplanerstellung und die Mitarbeiterführung im Team.

Nutzen Sie Ihr Talent und gestalten Sie im Team für unsere Gäste eine Wohlfühlatmosphäre in den Speiseräumen des Schlosses. Im Umgang mit Gästen sind Sie zuvorkommend und freundlich. Zu Ihren Stärken zählen Kommunikation, Initiative und Lust, im Servicebereich zu arbeiten. Sie sind eine selbstbewusste Person, die auch in schwierigen Situationen den Überblick behält.

Neben dem Ein- und Abdecken von Geschirr, der Präsentation des Buffets und der Essensausgabe sorgen Sie für die Einhaltung der Hygienestandards. Das Spülen von Geschirr und die Pflege der Speiseräume gehören ebenso zu Ihren Aufgaben.

Unsere Kernkompetenz liegt im Ausrichten christlicher Seminare und Tagungen. Wir bieten unseren Gästen einen Ort zum „Aufatmen und Leben“, eine Ruheoase zum Stärken für Seele und Geist.
Als christliche Gemeinschaft, die aus ca. 20 Personen besteht und Träger der Begegnungsstätte Schloss Craheim ist, haben Sie die Möglichkeit Teil unserer Gemeinschaft zu werden.

Weitere Informationen zur ausgeschrieben Stelle erhalten Sie bei Stefan Frank.

Buch der Begegnungsstätte Schloss Craheim zum 50jährigen Jubiläum

Ein Textauszug aus dem druckfrischen Buch „mit Gott unterwegs – 50 Jahre Craheim“:

Willkommen beim „Du“ – ein Leib in Jesus

Zu Beginn unserer Seminare geben wir gerne den Hinweis, dass wir uns als Gruppe untereinander duzen. Das vereinfacht Vieles, vor allem weil wir uns in den Tagen des Seminars eben auch persönlich begegnen. So wird aus dem „Sie“ schnell ein „Du“ – Geschwisterlichkeit in Jesus! Das ist Craheim – Begegnung mit Gott, mit mir, mit anderen.
In diesem vielleicht eher unbedeutendem Beispiel wird eine Kernaussage sichtbar. Es wird die Zukunftsaufgabe der Christen sein, sich als Geschwister zu sehen und so miteinander zu leben, als Kinder des Gott Vater, die ihr Leben ganz hingeben, um nach Seinem Willen für diese unsere Zeit zu suchen und diesen auszudrücken: einander zu lieben, wie Jesus uns geliebt hat, ja mehr noch:

Alle sollen eins sein, wie Du, Vater, in mir bist und ich in Dir bin, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast. (Johannes 17, 21)

An unserer Liebe untereinander wird die Welt erkennen. Wir sind herausgefordert, dies nicht nur in Worten sondern tatkräftig aneinander zu zeigen. Gottes Liebe wird an uns sichtbar werden.

Das Leben in Gemeinschaft wird in unserer Gesellschaft ein stärkeres Gewicht bekommen als je zuvor. Die Sehnsucht der Menschen in unserem Kulturkreis nach Gemeinschaft wird größer und gleichzeitig wächst die Unfähigkeit, gesunde Beziehungen zu leben. Hier sind die Gemeinschaften aufgerufen, in die Tiefe der Nachfolge Christi einzutauchen und diese in ihrem Leben praktisch lebendig werden zu lassen – keine deutsche, keine europäische, arabische oder afrikanische Kultur, sondern die Kultur des Reiches Gottes in uns und mitten unter uns.

 

Einheit – aktueller denn je!

Auch in Zukunft wird die „Einheit der Christen“ daher die tragende Rolle spielen. Es bleibt immer das aktuellste Thema bis unser Herr wiederkommt und seine Gemeinde vollends offenbar wird. Das ist auf den ersten Blick ja nichts Neues. Aber vielleicht gibt es Stufen der Einheit, die man miteinander erklimmen muss. Nachdem es in den letzten Jahrzehnten einen enormen Aufbruch im Leib Christi gegeben hat, bei dem Mauern zwischen den Konfessionen langsam zerfielen und Begegnung miteinander natürlich wurde, merke ich diesen unseren Zeiten im stärkeren Zusammenwachsen des Leibes Christi auch ein wachsendes Bewusstsein für die weltweite Christenheit. Jesus führt etwas über die Landes- und Kontinentalgrenzen sichtbar zusammen, was in Ihm schon zusammen ist. Durch unsere Globalisierung und vor allem Digitalisierung bekommen wir natürlich auch viel schneller mit, was mit Christen auf der Welt passiert. Hier füreinander einzutreten und den Blick über den Tellerrand zu wagen, weitet auch unseren Blick und das Bewusstsein dafür, dass wir Glieder des einen Leibes sind.

 

Wir sind eins!

Im Besonderen wird die Einheit in der Beziehung zwischen Judenchristen und Heidenchristen sichtbar werden. Denn die eigentliche Einheit ist nicht die der christlichen Konfessionen aus „den Nationen“:

Ja, Christus selbst ist unser Frieden. Er hat die Zweiteilung überwunden und hat aus Juden und Nichtjuden eine Einheit gemacht. Er hat die Mauer niedergerissen, die zwischen ihnen stand, und hat ihre Feindschaft beendet. (…) Sein Ziel war es, Juden und Nichtjuden durch die Verbindung mit ihm selbst zu einem neuen Menschen zu machen und auf diese Weise Frieden zu schaffen. Dadurch, dass er am Kreuz starb, hat er sowohl Juden als auch Nichtjuden mit Gott versöhnt und zu einem einzigen Leib, der Gemeinde, zusammengefügt; durch seinen eigenen Tod hat er die Feindschaft getötet.
Epheser 2, 14-16

 

Dieses Geheimnis der Einheit ist dem Großteil des Leibes Christi noch verborgen. Ich bin überzeugt, dass der Heilige Geist uns hier auf die nächste Stufe der Einheit tragen oder vielleicht sogar schupsen wird. Gott hat die Berufung seines Volkes Israel niemals aufgehoben. Welche Erweckung wird es für die Nationen sein, wenn Gottes auserwähltes Volk seinen Messias erkennt und bekannt macht.

 

Ruben Sill Mitarbeiter im Craheimer Tagungsteam für Seminare und Freizeiten

Denn wenn schon die Verstoßung Israels der Welt die Versöhnung mit Gott brachte, was wird dann erst Israels Wiederannahme bringen? Nicht weniger als dass Tote lebendig werden.
(Römer 11, 15)

 

Wir beten für eine Erweckung unter den Juden, in Israel und überall auf der Welt.

 

Euer Ruben Sill

„Das Buch ist in limitierter Auflage in unserem Bücherflur erhältlich. Wer nicht bis zu seinem nächsten Craheim-Besuch warten möchte kann es unter oesd@craheim.de bei uns für 14,80€ zzgl. Versand bestellen.“

 

Craheim Jubiläum 50 Jahre mit Banner und Jungen Menschen, die sich freuen

Banner des Jubiläums 50 Jahre

Craheim wird 50!
Sie können es an unserem aktuellen Programmheft erkennen: Das Lebenszentrum für die Einheit der Christen entstand im Jahr 1968 – vor 50 Jahren.
Was hat sich in diesen Jahrzehnten alles ereignet? Welche Wunder hat Gott gewirkt?
Wie ist er Ihnen als Seminargast begegnet? Gewiss kann jeder seine eigene, persönliche Geschichte erzählen, wie er oder sie gesegnet wurde.

50 Jahre Craheim, 50 Jahre Vertrauen in Gott setzen, der immer treu gewesen ist. Das erfüllt uns mit Staunen und Dankbarkeit.
In diesem Sinne wollen wir auch gemeinsam mit Ihnen dieses Jubiläum begehen:
Erinnern, feiern und nach vorne schauen – mit einer Reihe ganz neuer, bewährter und eben auch feierlicher Veranstaltungen. Dazu lade ich Sie herzlich nach Craheim ein.

Heiner Frank Profilbild

 

Im Namen der Lebensgemeinschaft

Ihr Heiner Frank
Pfarrer und Geistlicher Leiter der Begegnungsstätte

 

 

Wir haben im Jubiläumsjahr 2018 spezielle Angebote für Sie vorbereitet.

Junge Menschen beim Aufbruch

Ab Herbst 2018 planen wir eine Jüngerschaftsschule in Craheim zu starten. Wir wollen junge Menschen darin begleiten herauszufinden, was es heißt im Alltag Jesus nachzufolgen.

Unser Ziel:
Wir geben jungen Menschen, die begeistert von Jesus sind, einen Rahmen durch Gemeinschaft, Mitarbeit und Lehre in eine tiefere Beziehung mit Gott hineinzuwachsen.

Zielgruppe:
4-8 junge Männer und Frauen im Alter von 18-25 Jahren, die begeistert von Jesus sind und in eine tiefere Beziehung mit Gott kommen wollen.

Zeitraum:
22.Oktober 2018 – 14.Juni 2019

Mitarbeit:
in unseren Arbeitsteams, in Projekten, in Gebetszeiten und Andachten

persönliche Begleitung durch einen Mentor

geistliche Impulse während der Woche durch Bibelstudium, Lehreinheiten und Seminare

Kosten:
450,- Euro pro Monat pro Teilnehmer (inklusive Kost & Logis)
(Der Teilnehmerbeitrag deckt ungefähr die Hälfte der Kosten.)

Rebekka Dorn Mitarbeiterin im Tagungsteam und Jüngerschaft

Du bist interessiert? Dann melde dich bei mir!
(rd@craheim.de oder 09724-910026)

Liebe Grüße

Eure Rebekka

 

 

Wir suchen Projektpartner, die das Anliegen der Jüngerschaftsschule teilen und uns einmalig oder regelmäßig mit dem Verwendungszweck „Jüngerschaftsschule“ unterstützen wollen.

Gruppenbild der Werkowche

Ende September fand eine gigantisch gute Werkwoche statt. Bei mildem und sonnigem Herbstwetter konnte man 14 Werkwöchler (=ehrenamtliche Helfer) beim Verschönern der Außenanlagen auf unserem großen Schlossgelände beobachten.

Nach der morgendlichen Andacht und einem umfangreichen, gemeinsamen Frühstück ging es, aufgeteilt in 3 Projektgruppen, ins Wasser, ins Gebüsch oder an das Erdreich.
Zum einen konnte unser Schlossteich von überreichen Schilfwucherungen befreit werden. Ganz unerwartet verbarg sich in den Tiefen des Teiches so dichtes Wurzelwerk, das über knapp 20 Jahre zusammengewachsen ist, dass wir es kaum aus dem Teich bekamen. Motorsäge, Heckenschere…letztendlich haben wir es mit viel Energie und Handarbeit geschafft. Nun soll im Frühjahr eine verschönerte Teichanlage entstehen.
Zum anderen wurden um den Franziskushof großzügig Büsche und Bäume geschnitten, damit die Gästezimmer mehr Sonne bekommen. Unsere dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Fertigstellung des Parkplatzes, der Beetpflege und der Gestaltung unserer Beschilderung auf dem Gelände. Nicht zu vergessen ist die tatkräftige Unterstützung im Zimmerservice und Hausteam.

Erneuerung des Schlossteichs während der Werkwoche im HerbstBesonders wohltuend empfand ich nach der Arbeit die geselligen Abende im Schlosskeller, die Gemeinschaft am Lagerfeuer und als Highlight ein Besuch des mittelalterlichen Schlosses in Wetzhausen.

Vielen Dank an alle Helfer, die geduldig und mit sehr guter Laune zum Gelingen dieser Werkwoche beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Siegfried Michaelis, der aus Altersgründen seine langjährige, treue Mitarbeit als Werkwöchler beendet.

Wir Craheimer sagen DANKE! Es hat großen Spaß gemacht, diese Woche mit euch zu erleben.

 

Herzlichst

Euer Karl-Heinz, Leiter des Hausmeisterteams

 

„Eine Herzliche Einladung für die kommenden Werkwochen an alle „alten Hasen“, aber auch an alle Neugierigen und Interessierten, die dazu kommen möchten.“

Vom 21. bis 23.9.17 fand in Craheim wieder das jährliche Freundestreffen statt und ich durfte eine von mehr als 60 Teilnehmer sein. Obwohl ich schon seit Jahren nach Craheim komme, hat mir das Freundestreffen einen ganz neuen Blick „hinter die Kulissen“ ermöglicht.

Es war sehr interessant zu hören und mitzuerleben, was sich unter anderem in den Bereichen Wirtschaft, Personal und auch ganz persönlich im Leben der Craheimer getan hat. Dieser ganz neue Blick auf Craheim hat mich außerdem dazu motiviert in den Förderverein einzutreten und Craheim dadurch regelmäßig und verbindlich zu unterstützen, was mit sowieso am Herzen liegt.

Abgesehen von vielen interessanten Informationen hatten wir bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Tanzen und im Schlosskeller auch noch viel Zeit, um uns gegenseitig kennen zu lernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Natürlich sollte auch die wichtigste aller Beziehungen nicht zu kurz kommen und so hatten wir im Gottesdienst, beim Lobpreis und beim Feierabendmahl (eine Kombination aus Abendmahl und Shabbatfeier) ausreichend Gelegenheit zur Begegnung mit unserem dreieinigen Gott.

 

LG und Gottes Segen

Damaris (18)

 

Das Freundestreffen unter dem Motto „Dankbarkeit weckt Vertrauen“ war für mich ein Wochenende, an dem ich eine weitere Seite von Craheim kennenlernen konnte.

Es gab „Insider“-Einblicke in Craheims Finanzen beim Wirtschaftsbericht – transparent und informativ.

Außerdem bestand die Möglichkeit, bei Zwiebelkuchen und Federweißer im Schlosskeller, in Kleingruppen nach der Bibelarbeit oder bei Kreistänzen in der Kuppelhalle in Gemeinschaft mit anderen Craheim-Freunden zu kommen. Da ich ja sonst eher beim Jugendprogramm anstatt bei Tagungen für Erwachsene dabei bin, hat es mich gefreut, Leute näher kennenzulernen, die ich vorher oft nur im Vorbeigehen wahrgenommen habe.

Das festliche Abendessen nach der Sonntagsbegrüßung – wobei die Mitarbeiter in der Küche sich mal wieder echt ins Zeug gelegt haben – trug auch zu einer tollen Gemeinschaft bei. Das typische Craheim-Feeling eben!

Am Sonntag fand nach einem Gottesdienst, bei dem man während einer Thomasmesse Gott ganz persönlich begegnen konnte, die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt, an der ich teilnehmen konnte, da ich glücklicherweise am Samstagabend eingetreten war! 😉

Diese Veranstaltung war wieder sehr interessant, weil ich von Projekten erfahren konnte, die in Zukunft mit Spendengeldern in Angriff genommen werden.

Ich wurde Mitglied, weil ich dankbar für das bin, was Craheim mir jedes Mal gibt. Mit wenigstens einem kleinen Betrag pro Monat möchte ich etwas zurückgeben. Ich investiere jetzt regelmäßig auch finanziell ins Reich Gottes und bin mir sicher, dass mein Geld in Craheim gut aufgehoben ist. Ich freue mich, dazu beitragen zu können, dass Menschen in Craheim nach Hause kommen dürfen.

Lena (19)

 

Übrigens: Die Baumeister-Aktion zur Gewinnung von 51 neuen Mitgliedern für den Förderverein Craheim e.V. wurde pünktlich zum Freundestreffen 2017 erfolgreich beendet.

Mitarbeiter für die Spülküche und das Serviceteam für Schloss Craheim gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Verstärkung für unser Service- und Spülteam in Teilzeit (20/25 Stunden) oder auf 450€ Basis.

Nutzen Sie Ihr Talent und gestalten Sie im Team für unsere Gäste eine Wohlfühlatmosphäre in den Speiseräumen des Schlosses. Im Umgang mit Gästen sind Sie zuvorkommend und freundlich. Zu Ihren Stärken zählen Kommunikation, Initiative und Lust, im Servicebereich zu arbeiten. Sie sind eine selbstbewusste Person, die auch in schwierigen Situationen den Überblick behält.

Neben dem Ein- und Abdecken von Geschirr, der Präsentation des Buffets und der Essensausgabe sorgen Sie für die Einhaltung der Hygienestandards. Das Spülen von Geschirr und die Pflege der Speiseräume gehören ebenso zu Ihren Aufgaben.

Eine Kombination der Stelle mit anderen Arbeitsbereichen wie der Küche oder dem Zimmerservice hängt von der jeweiligen Bewerbersituation ab.

Unsere Kernkompetenz liegt im Ausrichten christlicher Seminare und Tagungen. Wir bieten unseren Gästen einen Ort zum „Aufatmen und Leben“, eine Ruheoase zum Stärken für Seele und Geist.
Als christliche Gemeinschaft, die aus ca. 20 Personen besteht und Träger der Begegnungsstätte Schloss Craheim ist, haben Sie die Möglichkeit Teil unserer Gemeinschaft zu werden.

 

Bitte sende deine Bewerbung per Email oder Post an:
stefan@craheim.de
Stefan Frank, Craheim 1, 97488 Stadtlauringen
09724/910012

Zu weiteren Stellenangeboten der Begegnungsstätte Schloss Craheim

Innenansicht des Gebetsraumes mit Sitzbänken

Einer unserer Craheim-Werte ist „Gebet wird Anbetung“ – die persönliche und liebevolle Beziehung mit Gott führt uns zur Anbetung Seiner Größe und Herrlichkeit. Als Tipp für Zuhause beschreiben wir zwei Arten, wie eine Gebetszeit allein oder in der Gruppe aussehen kann.

 

WWW – Worship With the Word

„Und als er in die Saiten griff, kam die Hand des Herrn über Elisa.“ (2. Könige 3, 15) Die Bibel zeigt uns an einigen Stellen, dass Musik eine besondere Weise ist, Gottes Gegenwart wahrzunehmen. Bei WWW vertone ich Bibelstellen mit Musik, d.h. ich wiederhole auf dem Piano einige Akkorde und singe den vor mir liegenden Text – die moderne Art des Psalmen-Singens, könnte man sagen. Wir Menschen denken bildhaft. Deshalb sollten wir uns mit guten und wahren Bildern füllen. Während ich singe, entfaltet sich der Text vor meinem inneren Auge. Dann beschreibe ich, was ich sehe. Wenn Jesus in der Offenbarung als „der auf dem Thron sitzt“ bezeichnet wird, beschreibe ich dieses Bild auch mit meinen eigenen Worten. Diese Art der Anbetung öffnet meinen Blick für die Fülle und den Reichtum des Wortes Gottes und bringt mir die Realität Seines Reiches nahe, sodass sich die Bilder, Melodien und Sein Wort in mir vertiefen. Ich singe dem Herrn ein neues Lied (Psalm 96) und lasse dabei meinen Geist und mein Denken mit Bildern aus dem Wort Gottes erneuern. (Epheser 4, 23)

Euer Ruben Sill

 

Wahrheiten Gottes bekennen

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, wie gut es ist, die Aussagen der Bibel zur Person Gottes zu bekennen. Anstelle eines bittenden Gebets sprechen wir aus, wie und wer Gott ist: z.B. „Du bist der Schöpfer des Universums und bist der Herr über alle Herren. Dir entgeht nichts und du bist der, der alles in seinen Händen hält.“ Diese Art zu beten war für viele von uns erst mal ungewohnt. Wir haben aber gemerkt, dass wir nach einer solchen Gebetszeit mit einer anderen Blickrichtung in den weiteren Tag gehen: Wir machen uns in allen Umständen des Alltags bewusst, wer und wie Gott ist – groß, mächtig und gut! Und das stärkt unseren Glauben. Unsere Probleme werden klein vor der Größe des lebendigen und wirkenden Gottes, unseres Vaters. …außerdem wird uns so ganz schnell bewusst, in welch wunderbarer Beziehung wir doch mit Gott leben können.

Eure Rebekka Dorn

 

Tipp: Weitere Arten unserer Gebetszeiten, praktische Hilfen und Material finden Sie auf der Seite unseres Gebetsraums.

 

Frau im Gebet hebt die Hände zum Lobpreis

Sie alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gabst, damit sie eins seien, wie wir eins sind. (Johannes 17, 21+22)Sie alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gabst, damit sie eins seien, wie wir eins sind. (Johannes 17, 21+22)

Diese Verse aus dem hohepriesterlichen Gebet Jesu sind Vielen von uns sicher vertraut und wir haben sie schon häufig gehört. Für unseren Dienst hier in Craheim, in der Lebensgemeinschaft und im Lebenszentrum, sind sie die tragende Grundlage.Und doch, obwohl schon viele Male gehört, gibt es bei diesem Thema immer wieder noch Neues zu entdecken und eine erweiterte Perspektive zu gewinnen. Dazu lade ich mit diesem Bericht ein.
Die Bibel verwendet, wenn sie von Gläubigen an Jesus spricht, den Begriff „Leib Jesu“. Ich finde, dieses Bild vom Leib ist sehr hilfreich im Verstehen des Wortes Einheit. Unser menschlicher Leib besteht aus verschiedenen Gliedern: den Händen und Füßen, den Armen und Beinen, dem Kopf und dem Rumpf, den Augen und Ohren, dem Mund und der Nase. Damit alle diese Glieder voll funktionsfähig sind und das tun, wozu sie bestimmt sind, z.B. gehen und greifen, stehen und liegen, sehen und hören, schmecken und riechen, ist es notwendig, dass die inneren Organe, wie z.B. Herz, Lunge, Leber, Nieren, Darm, Magen usw. ebenfalls ihren Dienst tun. Und wir alle wissen was geschieht, wenn ein Organ oder Glied ausfällt: dann ist die Einheit, die zwischen allem besteht, unterbrochen, dann sind wir in unserem Verhalten, in unseren Möglichkeiten eingeschränkt und nicht mehr voll handlungsfähig.
Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, zusammen doch ein einziger Leib sind, so ist es auch mit Christus: Durch ein und denselben Geist sind wir alle zu einem Leib getauft…   (1. Kor. 12,12f)

Als der Apostel Paulus diese Worte schrieb, da hatte er die Jesusgläubigen aus dem jüdischen Volk und die aus den nicht-jüdischen Völkern, den sog. Heidenvölkern, im Blick. Und in diesem Bild vom Leib wollte er deutlich machen, dass trotz unterschiedlicher kultureller Herkunft, durch Jesus beide doch zu demselben Leib gehören und ihn bilden. Und heute? Nun, mehr als 2000 Jahre später ist die „ekklesia“ – die Gemeinde weiter gewachsen (griech. = das NT versteht darunter „die Gesamtheit derer, die Jesus als den Christus – den Gottes- und Menschensohn – und damit als ihren Erlöser und Herrn anerkennen und bekennen“ (Bibellexikon)). Und sie hat eine Vielgestaltigkeit und Vielfältigkeit bekommen. Durch das Wachstum wurden Strukturen notwendig, das Formulieren und Festschreiben von gemeinsamen geistlichen Überzeugungen wie z.B. das Glaubensbekenntnis. Im Laufe der Jahre hat sich Kirche als Institution herausgebildet.

So wie das Volk Israel auf seinem Weg durch die Geschichte immer wieder damit zu kämpfen hatte, den lebendigen Gott als Zentrum ihres Lebens zu behalten, hatte auch die Gemeinde Jesu auf ihrem Weg durch die Zeit damit zu kämpfen, Jesus als Zentrum ihres Lebens und Glaubens zu bewahren. Viele unterschiedliche Über- zeugungen und Interessen, Erkenntnisse und Erfahrungen – der Fortbestand der ekklesia war und ist immer umkämpft. Und so entstanden im Laufe der Zeit die verschiedenen Konfessionen und Kirchen. In diesem Jahr erinnern wir uns z.B. an 500 Jahre Reformation. Diese Neuentstehungen waren immer auch mit Schmerzen und schuldhaftem Verhalten Einzelner verbunden. Und gleichzeitig war und ist es auch das erneuernde Wirken des Heiligen Geistes gewesen, der verhärtete und leblose Strukturen aufbrechen musste, damit wieder neues geistliches Leben wachsen konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wir erleben es auch in unserer Zeit, dass neue Gemeinden, Werke und Bewegungen entstehen. Und für uns alle gilt: wir gehören zusammen, wir alle miteinander, egal welcher Konfession und Kirche wir angehören, bilden den einen Leib, von dem Jesus das Haupt ist. Diese Einheit ist durch Jesus schon gestiftet, die müssen wir als Gläubige nicht erst schaffen.  Und weil ich an Jesus glaube, so wie all die anderen in ihren Gemeinden auch an Jesus glauben, sind wir Geschwister. Das gilt für mich hier an dem Ort, wo ich lebe, in den Beziehungen innerhalb meiner Gemeinde. Genau- so gilt das aber auch für mich in meiner Beziehung zu den umliegenden Gemeinden, zu allen anderen Gemeinden/Kirchen in Deutschland, in Europa und in dieser Welt. Überall dort, wo Jesus Christus als Herr und Erlöser anerkannt und bekannt wird, habe ich Schwestern und Brüder, mit denen ich in dem einen Leib Jesu verbunden bin. Mich begeistert und fasziniert, dass ich mit dieser großen weltweiten Perspektive leben darf. Sie weitet meinen Blick, lässt mich wachsen in der Liebe zu meinen Geschwistern, macht mich neugierig, „Schätze des Glaubens“ bei ihnen zu suchen und zu entdecken, und ermutigt mich, für sie im Gebet vor Gott einzutreten. Denn wir alle haben von unserem Herrn dieselbe Berufung bekommen, nämlich sein Reich, das Königreich Gottes, in diese Welt zu bringen. Und das können wir nur gemeinsam tun!

Der folgende Erfahrungsbericht gibt Einblick in diese Einheit und zeigt, wie Gott in unserer Zeit seine ekklesia in Deutschland, Europa und der Welt zusammenführt.

Eure Annegret Bossemeyer

 

Craheim Tipp: Sommerfreizeit

Bibelarbeiten im Sommerprogramm:
„ein Volk, ein Leib, eine Nachfolge“
24. + 25. Juli, 31. Juli-3. August

Heartbeat Herzschlag

Kinderärzte raten Müttern mit quengelnden Neugeborenen manchmal: „Wenn nichts mehr hilft, wickeln Sie eine Uhr in ein Handtuch ein und legen Sie es in die Nähe des Kopfes Ihres Kindes.“ Das Ticken der Uhr simuliert den Herzschlag der Mutter, den das Kind 9 Monate lang in ihrem Bauch gehört hat. Dieser wohltuende Klang beruhigt das Kind oft in wenigen Momenten.

Unser himmlischer Vater hat jeden von uns für eine intime Beziehung und Einheit mit Ihm geschaffen, in der wir beständig Seinen Herzschlag spüren. Deshalb kam Jesus auf die Erde. Wenn wir diesen Herzschlag unseres Vaters nicht spüren, neigen wir dazu, wie diese quengelnden Babys zu sein. Nichts kann uns wirklich beruhigen.

In den Sommern 2015 und 2016 gaben wir jungen Erwachsenen (17-27 Jahre), die eine Sehnsucht nach dem Herzschlag Gottes haben, die Möglichkeit eine Woche mit uns in Craheim zu verbringen. Durch Impulse, Gebet, Lobpreis, Gemeinschaft, evangelistischen Einsatz und praktische Arbeiten gab es vielerlei Gelegenheiten, in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott zu kommen.
2015 starteten wir „heartbeat“ mit 6 Teilnehmern. 2016 waren es schon 18 – eine Steigerung von 300%.

Welch ein Privileg es doch für uns ist, diese jungen und geistlich hungrigen Menschen ermutigen zu können und mit ihnen einige wertvolle Dinge zu teilen, die der Herr uns auf unserem bisherigen Weg mit Ihm gezeigt hat. Jede/r dieser Jugendlichen ist völlig einzigartig, aber jeder hat bei HEARTBEAT definitiv etwas vom Herrn empfangen, das eine neue Dimension auf dem Weg mit Gott eröffnet hat.

Wir freuen uns, auch in diesem Sommer wieder junge Menschen zu heartbeat einladen können.
Also wenn du dich nach einer tieferen Erfahrung mit dem Herrn sehnst (oder wenn du jemanden kennst), dann bete darüber, ob du nicht diesen Sommer mit uns zusammen dem wohlklingenden Herzschlag unseres himmlischen Vaters lauschen willst!

 

Heartbeat 2017

Vom 13.-20. August 2017

Am Herzschlag Gottes
Von 18-27 Jahren