Gruppenbild der Werkowche

„Gigantisch gute Werkwoche!“

Ende September fand eine gigantisch gute Werkwoche statt. Bei mildem und sonnigem Herbstwetter konnte man 14 Werkwöchler (=ehrenamtliche Helfer) beim Verschönern der Außenanlagen auf unserem großen Schlossgelände beobachten.

Nach der morgendlichen Andacht und einem umfangreichen, gemeinsamen Frühstück ging es, aufgeteilt in 3 Projektgruppen, ins Wasser, ins Gebüsch oder an das Erdreich.
Zum einen konnte unser Schlossteich von überreichen Schilfwucherungen befreit werden. Ganz unerwartet verbarg sich in den Tiefen des Teiches so dichtes Wurzelwerk, das über knapp 20 Jahre zusammengewachsen ist, dass wir es kaum aus dem Teich bekamen. Motorsäge, Heckenschere…letztendlich haben wir es mit viel Energie und Handarbeit geschafft. Nun soll im Frühjahr eine verschönerte Teichanlage entstehen.
Zum anderen wurden um den Franziskushof großzügig Büsche und Bäume geschnitten, damit die Gästezimmer mehr Sonne bekommen. Unsere dritte Gruppe beschäftigte sich mit der Fertigstellung des Parkplatzes, der Beetpflege und der Gestaltung unserer Beschilderung auf dem Gelände. Nicht zu vergessen ist die tatkräftige Unterstützung im Zimmerservice und Hausteam.

Erneuerung des Schlossteichs während der Werkwoche im HerbstBesonders wohltuend empfand ich nach der Arbeit die geselligen Abende im Schlosskeller, die Gemeinschaft am Lagerfeuer und als Highlight ein Besuch des mittelalterlichen Schlosses in Wetzhausen.

Vielen Dank an alle Helfer, die geduldig und mit sehr guter Laune zum Gelingen dieser Werkwoche beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Siegfried Michaelis, der aus Altersgründen seine langjährige, treue Mitarbeit als Werkwöchler beendet.

Wir Craheimer sagen DANKE! Es hat großen Spaß gemacht, diese Woche mit euch zu erleben.

 

Herzlichst

Euer Karl-Heinz, Leiter des Hausmeisterteams

 

„Eine Herzliche Einladung für die kommenden Werkwochen an alle „alten Hasen“, aber auch an alle Neugierigen und Interessierten, die dazu kommen möchten.“

Zum ersten Mal auf dem Craheimer Freundestreffen

Vom 21. bis 23.9.17 fand in Craheim wieder das jährliche Freundestreffen statt und ich durfte eine von mehr als 60 Teilnehmer sein. Obwohl ich schon seit Jahren nach Craheim komme, hat mir das Freundestreffen einen ganz neuen Blick „hinter die Kulissen“ ermöglicht.

Es war sehr interessant zu hören und mitzuerleben, was sich unter anderem in den Bereichen Wirtschaft, Personal und auch ganz persönlich im Leben der Craheimer getan hat. Dieser ganz neue Blick auf Craheim hat mich außerdem dazu motiviert in den Förderverein einzutreten und Craheim dadurch regelmäßig und verbindlich zu unterstützen, was mit sowieso am Herzen liegt.

Abgesehen von vielen interessanten Informationen hatten wir bei gemeinsamen Mahlzeiten, beim Tanzen und im Schlosskeller auch noch viel Zeit, um uns gegenseitig kennen zu lernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Natürlich sollte auch die wichtigste aller Beziehungen nicht zu kurz kommen und so hatten wir im Gottesdienst, beim Lobpreis und beim Feierabendmahl (eine Kombination aus Abendmahl und Shabbatfeier) ausreichend Gelegenheit zur Begegnung mit unserem dreieinigen Gott.

 

LG und Gottes Segen

Damaris (18)

 

Das Freundestreffen unter dem Motto „Dankbarkeit weckt Vertrauen“ war für mich ein Wochenende, an dem ich eine weitere Seite von Craheim kennenlernen konnte.

Es gab „Insider“-Einblicke in Craheims Finanzen beim Wirtschaftsbericht – transparent und informativ.

Außerdem bestand die Möglichkeit, bei Zwiebelkuchen und Federweißer im Schlosskeller, in Kleingruppen nach der Bibelarbeit oder bei Kreistänzen in der Kuppelhalle in Gemeinschaft mit anderen Craheim-Freunden zu kommen. Da ich ja sonst eher beim Jugendprogramm anstatt bei Tagungen für Erwachsene dabei bin, hat es mich gefreut, Leute näher kennenzulernen, die ich vorher oft nur im Vorbeigehen wahrgenommen habe.

Das festliche Abendessen nach der Sonntagsbegrüßung – wobei die Mitarbeiter in der Küche sich mal wieder echt ins Zeug gelegt haben – trug auch zu einer tollen Gemeinschaft bei. Das typische Craheim-Feeling eben!

Am Sonntag fand nach einem Gottesdienst, bei dem man während einer Thomasmesse Gott ganz persönlich begegnen konnte, die Mitgliederversammlung des Fördervereins statt, an der ich teilnehmen konnte, da ich glücklicherweise am Samstagabend eingetreten war! 😉

Diese Veranstaltung war wieder sehr interessant, weil ich von Projekten erfahren konnte, die in Zukunft mit Spendengeldern in Angriff genommen werden.

Ich wurde Mitglied, weil ich dankbar für das bin, was Craheim mir jedes Mal gibt. Mit wenigstens einem kleinen Betrag pro Monat möchte ich etwas zurückgeben. Ich investiere jetzt regelmäßig auch finanziell ins Reich Gottes und bin mir sicher, dass mein Geld in Craheim gut aufgehoben ist. Ich freue mich, dazu beitragen zu können, dass Menschen in Craheim nach Hause kommen dürfen.

Lena (19)

 

Übrigens: Die Baumeister-Aktion zur Gewinnung von 51 neuen Mitgliedern für den Förderverein Craheim e.V. wurde pünktlich zum Freundestreffen 2017 erfolgreich beendet.

Mitarbeiter für die Spülküche und das Serviceteam für Schloss Craheim gesucht

Mitarbeiter/in für unser Spül- und Serviceteam gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir Verstärkung für unser Service- und Spülteam in Teilzeit (20/25 Stunden) oder auf 450€ Basis.

Nutzen Sie Ihr Talent und gestalten Sie im Team für unsere Gäste eine Wohlfühlatmosphäre in den Speiseräumen des Schlosses. Im Umgang mit Gästen sind Sie zuvorkommend und freundlich. Zu Ihren Stärken zählen Kommunikation, Initiative und Lust, im Servicebereich zu arbeiten. Sie sind eine selbstbewusste Person, die auch in schwierigen Situationen den Überblick behält.

Neben dem Ein- und Abdecken von Geschirr, der Präsentation des Buffets und der Essensausgabe sorgen Sie für die Einhaltung der Hygienestandards. Das Spülen von Geschirr und die Pflege der Speiseräume gehören ebenso zu Ihren Aufgaben.

Eine Kombination der Stelle mit anderen Arbeitsbereichen wie der Küche oder dem Zimmerservice hängt von der jeweiligen Bewerbersituation ab.

Unsere Kernkompetenz liegt im Ausrichten christlicher Seminare und Tagungen. Wir bieten unseren Gästen einen Ort zum „Aufatmen und Leben“, eine Ruheoase zum Stärken für Seele und Geist.
Als christliche Gemeinschaft, die aus ca. 20 Personen besteht und Träger der Begegnungsstätte Schloss Craheim ist, haben Sie die Möglichkeit Teil unserer Gemeinschaft zu werden.

 

Bitte sende deine Bewerbung per Email oder Post an:
stefan@craheim.de
Stefan Frank, Craheim 1, 97488 Stadtlauringen
09724/910012

Zu weiteren Stellenangeboten der Begegnungsstätte Schloss Craheim

Innenansicht des Gebetsraumes mit Sitzbänken

Wie gestalte ich eine Gebetszeit praktisch?

Einer unserer Craheim-Werte ist „Gebet wird Anbetung“ – die persönliche und liebevolle Beziehung mit Gott führt uns zur Anbetung Seiner Größe und Herrlichkeit. Als Tipp für Zuhause beschreiben wir zwei Arten, wie eine Gebetszeit allein oder in der Gruppe aussehen kann.

 

WWW – Worship With the Word

„Und als er in die Saiten griff, kam die Hand des Herrn über Elisa.“ (2. Könige 3, 15) Die Bibel zeigt uns an einigen Stellen, dass Musik eine besondere Weise ist, Gottes Gegenwart wahrzunehmen. Bei WWW vertone ich Bibelstellen mit Musik, d.h. ich wiederhole auf dem Piano einige Akkorde und singe den vor mir liegenden Text – die moderne Art des Psalmen-Singens, könnte man sagen. Wir Menschen denken bildhaft. Deshalb sollten wir uns mit guten und wahren Bildern füllen. Während ich singe, entfaltet sich der Text vor meinem inneren Auge. Dann beschreibe ich, was ich sehe. Wenn Jesus in der Offenbarung als „der auf dem Thron sitzt“ bezeichnet wird, beschreibe ich dieses Bild auch mit meinen eigenen Worten. Diese Art der Anbetung öffnet meinen Blick für die Fülle und den Reichtum des Wortes Gottes und bringt mir die Realität Seines Reiches nahe, sodass sich die Bilder, Melodien und Sein Wort in mir vertiefen. Ich singe dem Herrn ein neues Lied (Psalm 96) und lasse dabei meinen Geist und mein Denken mit Bildern aus dem Wort Gottes erneuern. (Epheser 4, 23)

Euer Ruben Sill

 

Wahrheiten Gottes bekennen

In den letzten Jahren haben wir festgestellt, wie gut es ist, die Aussagen der Bibel zur Person Gottes zu bekennen. Anstelle eines bittenden Gebets sprechen wir aus, wie und wer Gott ist: z.B. „Du bist der Schöpfer des Universums und bist der Herr über alle Herren. Dir entgeht nichts und du bist der, der alles in seinen Händen hält.“ Diese Art zu beten war für viele von uns erst mal ungewohnt. Wir haben aber gemerkt, dass wir nach einer solchen Gebetszeit mit einer anderen Blickrichtung in den weiteren Tag gehen: Wir machen uns in allen Umständen des Alltags bewusst, wer und wie Gott ist – groß, mächtig und gut! Und das stärkt unseren Glauben. Unsere Probleme werden klein vor der Größe des lebendigen und wirkenden Gottes, unseres Vaters. …außerdem wird uns so ganz schnell bewusst, in welch wunderbarer Beziehung wir doch mit Gott leben können.

Eure Rebekka Dorn

 

Tipp: Weitere Arten unserer Gebetszeiten, praktische Hilfen und Material finden Sie auf der Seite unseres Gebetsraums.

 

Frau im Gebet hebt die Hände zum Lobpreis

„Wir sind eins“ – die große Perspektive- der weltweite Leib Jesu

Sie alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gabst, damit sie eins seien, wie wir eins sind. (Johannes 17, 21+22)Sie alle sollen eins sein, wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so auch sie in uns, damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast. Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gabst, damit sie eins seien, wie wir eins sind. (Johannes 17, 21+22)

Diese Verse aus dem hohepriesterlichen Gebet Jesu sind Vielen von uns sicher vertraut und wir haben sie schon häufig gehört. Für unseren Dienst hier in Craheim, in der Lebensgemeinschaft und im Lebenszentrum, sind sie die tragende Grundlage.Und doch, obwohl schon viele Male gehört, gibt es bei diesem Thema immer wieder noch Neues zu entdecken und eine erweiterte Perspektive zu gewinnen. Dazu lade ich mit diesem Bericht ein.
Die Bibel verwendet, wenn sie von Gläubigen an Jesus spricht, den Begriff „Leib Jesu“. Ich finde, dieses Bild vom Leib ist sehr hilfreich im Verstehen des Wortes Einheit. Unser menschlicher Leib besteht aus verschiedenen Gliedern: den Händen und Füßen, den Armen und Beinen, dem Kopf und dem Rumpf, den Augen und Ohren, dem Mund und der Nase. Damit alle diese Glieder voll funktionsfähig sind und das tun, wozu sie bestimmt sind, z.B. gehen und greifen, stehen und liegen, sehen und hören, schmecken und riechen, ist es notwendig, dass die inneren Organe, wie z.B. Herz, Lunge, Leber, Nieren, Darm, Magen usw. ebenfalls ihren Dienst tun. Und wir alle wissen was geschieht, wenn ein Organ oder Glied ausfällt: dann ist die Einheit, die zwischen allem besteht, unterbrochen, dann sind wir in unserem Verhalten, in unseren Möglichkeiten eingeschränkt und nicht mehr voll handlungsfähig.
Denn wie der Leib einer ist und viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl viele, zusammen doch ein einziger Leib sind, so ist es auch mit Christus: Durch ein und denselben Geist sind wir alle zu einem Leib getauft…   (1. Kor. 12,12f)

Als der Apostel Paulus diese Worte schrieb, da hatte er die Jesusgläubigen aus dem jüdischen Volk und die aus den nicht-jüdischen Völkern, den sog. Heidenvölkern, im Blick. Und in diesem Bild vom Leib wollte er deutlich machen, dass trotz unterschiedlicher kultureller Herkunft, durch Jesus beide doch zu demselben Leib gehören und ihn bilden. Und heute? Nun, mehr als 2000 Jahre später ist die „ekklesia“ – die Gemeinde weiter gewachsen (griech. = das NT versteht darunter „die Gesamtheit derer, die Jesus als den Christus – den Gottes- und Menschensohn – und damit als ihren Erlöser und Herrn anerkennen und bekennen“ (Bibellexikon)). Und sie hat eine Vielgestaltigkeit und Vielfältigkeit bekommen. Durch das Wachstum wurden Strukturen notwendig, das Formulieren und Festschreiben von gemeinsamen geistlichen Überzeugungen wie z.B. das Glaubensbekenntnis. Im Laufe der Jahre hat sich Kirche als Institution herausgebildet.

So wie das Volk Israel auf seinem Weg durch die Geschichte immer wieder damit zu kämpfen hatte, den lebendigen Gott als Zentrum ihres Lebens zu behalten, hatte auch die Gemeinde Jesu auf ihrem Weg durch die Zeit damit zu kämpfen, Jesus als Zentrum ihres Lebens und Glaubens zu bewahren. Viele unterschiedliche Über- zeugungen und Interessen, Erkenntnisse und Erfahrungen – der Fortbestand der ekklesia war und ist immer umkämpft. Und so entstanden im Laufe der Zeit die verschiedenen Konfessionen und Kirchen. In diesem Jahr erinnern wir uns z.B. an 500 Jahre Reformation. Diese Neuentstehungen waren immer auch mit Schmerzen und schuldhaftem Verhalten Einzelner verbunden. Und gleichzeitig war und ist es auch das erneuernde Wirken des Heiligen Geistes gewesen, der verhärtete und leblose Strukturen aufbrechen musste, damit wieder neues geistliches Leben wachsen konnte. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wir erleben es auch in unserer Zeit, dass neue Gemeinden, Werke und Bewegungen entstehen. Und für uns alle gilt: wir gehören zusammen, wir alle miteinander, egal welcher Konfession und Kirche wir angehören, bilden den einen Leib, von dem Jesus das Haupt ist. Diese Einheit ist durch Jesus schon gestiftet, die müssen wir als Gläubige nicht erst schaffen.  Und weil ich an Jesus glaube, so wie all die anderen in ihren Gemeinden auch an Jesus glauben, sind wir Geschwister. Das gilt für mich hier an dem Ort, wo ich lebe, in den Beziehungen innerhalb meiner Gemeinde. Genau- so gilt das aber auch für mich in meiner Beziehung zu den umliegenden Gemeinden, zu allen anderen Gemeinden/Kirchen in Deutschland, in Europa und in dieser Welt. Überall dort, wo Jesus Christus als Herr und Erlöser anerkannt und bekannt wird, habe ich Schwestern und Brüder, mit denen ich in dem einen Leib Jesu verbunden bin. Mich begeistert und fasziniert, dass ich mit dieser großen weltweiten Perspektive leben darf. Sie weitet meinen Blick, lässt mich wachsen in der Liebe zu meinen Geschwistern, macht mich neugierig, „Schätze des Glaubens“ bei ihnen zu suchen und zu entdecken, und ermutigt mich, für sie im Gebet vor Gott einzutreten. Denn wir alle haben von unserem Herrn dieselbe Berufung bekommen, nämlich sein Reich, das Königreich Gottes, in diese Welt zu bringen. Und das können wir nur gemeinsam tun!

Der folgende Erfahrungsbericht gibt Einblick in diese Einheit und zeigt, wie Gott in unserer Zeit seine ekklesia in Deutschland, Europa und der Welt zusammenführt.

Eure Annegret Bossemeyer

 

Craheim Tipp: Sommerfreizeit

Bibelarbeiten im Sommerprogramm:
„ein Volk, ein Leib, eine Nachfolge“
24. + 25. Juli, 31. Juli-3. August

Heartbeat Herzschlag

Heatbeat-Freizeit im Sommer 2017: Vorschau (17-27 Jahre)

Kinderärzte raten Müttern mit quengelnden Neugeborenen manchmal: „Wenn nichts mehr hilft, wickeln Sie eine Uhr in ein Handtuch ein und legen Sie es in die Nähe des Kopfes Ihres Kindes.“ Das Ticken der Uhr simuliert den Herzschlag der Mutter, den das Kind 9 Monate lang in ihrem Bauch gehört hat. Dieser wohltuende Klang beruhigt das Kind oft in wenigen Momenten.

Unser himmlischer Vater hat jeden von uns für eine intime Beziehung und Einheit mit Ihm geschaffen, in der wir beständig Seinen Herzschlag spüren. Deshalb kam Jesus auf die Erde. Wenn wir diesen Herzschlag unseres Vaters nicht spüren, neigen wir dazu, wie diese quengelnden Babys zu sein. Nichts kann uns wirklich beruhigen.

In den Sommern 2015 und 2016 gaben wir jungen Erwachsenen (17-27 Jahre), die eine Sehnsucht nach dem Herzschlag Gottes haben, die Möglichkeit eine Woche mit uns in Craheim zu verbringen. Durch Impulse, Gebet, Lobpreis, Gemeinschaft, evangelistischen Einsatz und praktische Arbeiten gab es vielerlei Gelegenheiten, in eine tiefere Gemeinschaft mit Gott zu kommen.
2015 starteten wir „heartbeat“ mit 6 Teilnehmern. 2016 waren es schon 18 – eine Steigerung von 300%.

Welch ein Privileg es doch für uns ist, diese jungen und geistlich hungrigen Menschen ermutigen zu können und mit ihnen einige wertvolle Dinge zu teilen, die der Herr uns auf unserem bisherigen Weg mit Ihm gezeigt hat. Jede/r dieser Jugendlichen ist völlig einzigartig, aber jeder hat bei HEARTBEAT definitiv etwas vom Herrn empfangen, das eine neue Dimension auf dem Weg mit Gott eröffnet hat.

Wir freuen uns, auch in diesem Sommer wieder junge Menschen zu heartbeat einladen können.
Also wenn du dich nach einer tieferen Erfahrung mit dem Herrn sehnst (oder wenn du jemanden kennst), dann bete darüber, ob du nicht diesen Sommer mit uns zusammen dem wohlklingenden Herzschlag unseres himmlischen Vaters lauschen willst!

 

Heartbeat 2017

Vom 13.-20. August 2017

Am Herzschlag Gottes
Von 18-27 Jahren

 

Zeugnis von Rebekka Dorn über ihr verkauftes Auto

Mein Auto oder Gott?

Kennst du diese Frage „Bist du bereit mir … zu geben?“ Nicht wie eine Forderung, sondern ganz sanft und lockend? Aber trotzdem mit so einem folgenschweren Inhalt, dass dir der Atem zu stocken droht?

Nun, mir erging es so letzten Sommer, als Gott mich fragte: „Bist du bereit, mir dein Auto zu geben?“
Diese Frage erreichte mich in einer Zeit, in der ich einen finanziellen Engpass durchlebte.

So war ich wohl gut vorbereitet, als diese Frage kam: „Bist du bereit mir dein Auto zu geben?“, weil ein Auto bekanntlich auch ein Kostenfaktor ist.
Andererseits verkörperte dieses Auto für mich Freiheit und Autonomie. Hier in unserer ländlichen Abgeschiedenheit konnte ich mit einem eigenen Auto selbst bestimmen, wann ich wo einkaufen will, wann ich eine Reise mache, wie ich zum Arzt, zur Bank, zum Schwimmbad, usw. komme.
Für mich war es nicht leicht, diese Frage mit „Ja“ zu beantworten. Ich merkte, wie sehr doch mein Herz an meinem Auto hing.
Aber schließlich hatte ich doch genug Vertrauen zu sagen: „Okay, Gott, wenn das dein Plan ist, dann bin ich bereit mein Auto herzugeben, weil ich weiß, dass du das Beste für mich willst und ich dir vertraue, dass ich auch ohne eigenes Auto klar kommen werde.“
Sobald ich diese Entscheidung getroffen hatte und mein Auto innerlich schon abgegeben hatte, erfüllte mich tiefer Frieden und Freude. Die Freiheit, die ich meinte verloren zu haben, hatte ich gewonnen, weil ich nun nicht mehr an mein Auto „gebunden“ und total abhängig von Gott war.

Als es dann klar war, dass ich mein Auto hergeben würde, wurde in mir der Wunsch immer fester, mein Auto an eine Freundin zu verschenken, die Missionarin ist. Dieser Gedanke war so unlogisch, aber so gut. Unlogisch, weil meine Geldsituation sich ja nicht verändert hatte und ich das Geld von einem Verkauf eigentlich ziemlich gut gebrauchen konnte. Gut, weil ich so einen Frieden und eine Freude bei diesem Gedanken hatte, dass ich gar nicht anders konnte. Meine Freundin war natürlich überrascht und glücklich, vor allem weil ihr altes Auto immer wieder mitten auf der Straße den Geist aufgab (davon wusste ich im Vorhinein nichts). Und die Übergabe mit allen Formalitäten lief so schnell und so reibungslos, dass es für mich eine Bestätigung war, in Gottes Sinne gehandelt zu haben. Gerade als ich ihr das Auto anbot, war meine Freundin auf Kurzaufenthalt in Deutschland und konnte das Auto persönlich abholen und ummelden (Und so hatte ich auch das Privileg, sie nach fast drei Jahren einmal wieder zu sehen).

Nachdem ich dieses „Ja“ auf die Frage „Bist du bereit mir dein Auto zu geben?“ hatte, war es für mich nicht mehr schwierig, es tatsächlich herzugeben. Aber dieses „Ja“ nahm mir nicht nur mein Auto, es öffnete für mich auch eine Tür zur Großzügigkeit. Vorher knauserte ich mehr und mehr, weil das Geld immer weniger wurde, und ich hatte keine Freiheit, großzügig zu sein. Als ich mein Auto verschenkte setzte so eine Freudigkeit zu Geben ein, dass ich wieder frei war, nicht nur an mich und meine Bedürfnisse zu denken.
Und noch eins: Gott lässt sich nicht lumpen!
Kurz darauf bekam ich immer wieder Geldgeschenke (von 50,- / 100,- Euro). Bei dem letzten anonymen Geldumschlag, den ich bekam, musste ich fast lachen. Gott setzt einfach immer noch einen drauf. Und auch ohne Auto lässt es sich bis jetzt gut leben, vor allem wegen der Hilfsbereitschaft meiner lieben Glaubens-Geschwister.

Vielleicht gibt es auch in deinem Leben etwas, an dem dein Herz hängt. Und vielleicht fragt Gott ja auch dich: „Bist du bereit mir … zu geben?“. Dann ermutige ich dich, diese Frage nicht weg zu schieben, sondern sie vor Gott zu bewegen. Ich wünsche dir den Mut, „Ja“ zu sagen, und den Gehorsams-Schritt zu tun; denn sein Wille ist gut und er meint es nur gut mit dir. Sei bereit, dein Herz an ihn zu hängen, in allen Dingen.

„Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz!“ (Matthäus 6, 21)
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch alles hinzugegeben werden.“ (Matthäus 6, 33)
Eure Rebekka

bewegendes Frauenwochenende erlebt: Thema Gebet

Ein bewegendes Frauenwochenende liegt hinter uns und alle 60 Frauen sind gestärkt in ihren Alltag zurück gekehrt.

„Gebet ist…“ so lautete das Thema dieser drei gefüllten Tage. Der Freitagabend diente zum Ankommen und Herauskommen aus dem Alltag. Angela Krättli (http://www.highway-ministries.org) führte uns an diesem Abend ins Thema ein. Als offenes Ende hatte jede Frau die Möglichkeit ins Hören auf Gott zu gehen: mit Hilfe des Psalms 139, durch „journaling“ (indem sie einfach ohne viel nachzudenken einfach ihre Gedanken aufschrieb – sozusagen als Brief von Gott) oder einfach im Dasein vor Gott. Wer wollte, konnte sich dann im Schlosskeller treffen und sich über das Erlebte austauschen.

Mit einer Andacht und Lobpreis starteten wir dann in den neuen Tag. Der Samstag war gefüllt mit Impulsen und selbst aktiv werden. Angela erweiterte unseren Horizont, was Gebet noch sein kann (außer dem persönlichen Gespräch mit Gott und Fürbitte). Für viele Frauen ungewohnt war die Form des proklamierenden Gebets („Ausrufen der Wahrheiten Gottes“). Anstelle eines bittenden Gebets (z.B. „Bitte führe mich durch diese schwere Zeit.“) durften sie in Kleingruppen ausprobieren, Gottes Wahrheiten über ihre Situationen auszusprechen („Du hast mich schon durch viele schwere Zeiten geführt. Du hast auch jetzt eine bessere Übersicht über meine Situation und weißt das Ende. Dir kann ich vertrauen. Du wirst mich auch jetzt durch diese schwere Zeit führen.“). Diese andere Art des Gebets verhalf vielen Frauen zu einem Blickwechsel von den eigenen Schwierigkeiten hin zu Gott.

Nach einem festlichen Abendessen wurde das gute Essen mit einer Polonaise in der Kuppelhalle wieder „abgetanzt“. Im Segnungsabend durften die Frauen dann füreinander von Gott hören, was Gott ihnen Ermutigendes zu sagen hat. Viele waren berührt davon, was Gott ihnen durch teilweise völlig fremde Frauen Treffendes zu sagen hatte.

Den krönenden Abschluss bildete der Gottesdienst am Sonntag, in dem die Frauen noch mal für ihren Alltag gestärkt wurden.

Multitalent gesucht – Hausmeisterstelle zu vergeben

Wir suchen baldmöglichst einen Hausmeister, der unser Team unterstützt.

Als Hausmeister von Schloss Craheim unterstehst du dem Teamleiter und bist zusammen mit ihm verantwortlich für das gesamte Schlossgelände und die Gebäude…

 

Zur kompletten Stellenausschreibung.

Die junge und mittlere Generation auf Schloss Craheim Spendenaufruf

Das Schiff hat Fahrt aufgenommen…

„Lasst uns ans andere Ufer fahren!“ Und sie stiegen zu ihm ins Boot und fuhren los. Markus 4, 35+36
Es ist erstaunlich, wie Veränderung mit der Zeit sichtbar wird. Jeder hat zwar so seine Vorstellung davon, wie die Zukunft aussehen mag. Wie sie dann aber aussieht, erlebt man erst, wenn man zu neuen Ufern aufbricht.

 

Vor mehr als fünf Jahren machte die Lebensgemeinschaft es sich zum Gebetsanliegen, Gott um eine junge Generation in Craheim zu bitten. Und Gott hörte: junge Menschen kamen und uns wurden die Finanzen dazu geschenkt.
Jung und Alt beteten dann für eine mittlere Generation, die auf Gottes Ruf nach Craheim reagieren würde. Und Gott hörte! Etwas Neues bricht auf und wir sind ein Teil dessen. Ja, wir wollen bewusst in der Einheit leben, die Christus gestiftet hat. Wir wollen die Generationen miteinander verbinden und mit dem Heiligen Geist gemeinsam voran gehen.
Sie haben uns in den vergangenen Jahren durch Ihre Spende für die Junge Generation ganz praktisch unterstützt. Durch Ihr Geben und Gebet tragen Sie das Anliegen vor Gott mit. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen Danke sagen.

 

Blicken Sie mit uns zum Horizont!
Die Zeiten, in denen wir leben, sind geprägt von Orientierungslosigkeit, Unsicherheit und Lebensmüdigkeit. Gleichzeitig aber wächst der Hunger nach Gott und erlebbarer Gemeinschaft.
In Craheim ermutigen und befähigen wir Menschen, durch die Kraft von Jesus Christus in ihrem Alltag einen Unterschied zu machen. Menschen, die Jesus kennen, ihn lieben und ihm leidenschaftlich folgen! – das ist unser Anliegen. Wir glauben, dass die Begegnung mit dem lebendigen Gott eine starke Auswirkung auf den Alltag jedes einzelnen Besuchers hat…
Als Junge Generation sehen wir unseren Teil darin, beispielhaft durch unser Leben und Arbeiten an diesem Ort, Menschen für ein waschechtes Leben mit Jesus zu begeistern. Neue Seminare, Freizeiten, Zeiten der Lehre und des Lobpreises, ein Raum des Gebets, Anbetung vor dem König aller Könige … – wir erleben einen neuen Aufbruch. Die Segel sind gesetzt. Und Jesus sitzt im Boot. „Lasst uns ans andere Ufer fahren!“
Wir suchen Personen, die unser Anliegen teilen. Und nun kommen Sie wieder ins Spiel: Nutzen Sie die Möglichkeit, uns monatlich mit einer Spende zu unterstützen.
Mit dem Verwendungszweck „Junge Generation Craheim“ sorgen Sie für beständigen Wind in unseren Segeln. Nehmen Sie mit uns Fahrt auf.

 

Maranatha! Die Gnade des Herrn Jesus Christus sei mit euch! Unsere Liebe sei mit euch allen in
Christus Jesus! Amen. (1. Korinther 16, 23+24)
Nela, Stefan, Rike, Marie-Luise, Karl-Heinz, Rebekka und Ruben